Aktuell befinden wir uns in der Ablösung unserer bestehenden VMware/ESX-Umgebung hin zu Scale Computing HC3 (HyperCore). Damit entfällt mit dem Abschluss der Migration der letzte Hypervisor, den Docusnap nativ inventarisieren kann.
Gibt es bereits Pläne, die Aufnahme eines Inventarisierungsmoduls für Scale Computing HC3/HyperCore voranzutreiben? Die technische Grundlage ist vorhanden: HyperCore bietet eine vollständige REST API (zuletzt mit dem September-2025-Release deutlich erweitert), über die sich VMs, Nodes, Cluster-Konfiguration und Storage-Informationen strukturiert abfragen lassen.
Ohne diese Integration können wir unsere HCI-Plattform nicht mehr in Docusnap abbilden – was die Kernfunktion des Produkts für uns erheblich einschränkt und eine Weiterverlängerung der Lizenz schwer begründbar macht.
Wir gehen davon aus, dass wir mit dieser Anforderung nicht allein stehen: Der Markt bewegt sich seit dem Broadcom/VMware-Lizenzdesaster massiv in Richtung alternativer HCI-Plattformen, und Scale Computing HC3 ist dabei einer der prominentesten Profiteure – insbesondere im DACH-Mittelstand, der Docusnaps Kernzielgruppe ist.
Der Kern dieses Wunsches, REST-basierte Inventarisierung, ist aus unserer Sicht längst überfällig – und wir sehen uns aktuell direkt davon betroffen.
Die Community wünscht sich seit Jahren eine generische Möglichkeit, Systeme über deren REST APIs zu inventarisieren – nicht nur die Plattformen, für die Docusnap eigene Assistenten mitliefert. Dieser Wunsch zieht sich durch zahlreiche Threads und Ideen im Portal, ohne dass bisher eine klare Herstellerposition dazu kommuniziert wurde. Mit der zunehmenden Verbreitung moderner HCI- und Cloud-Plattformen, die alle auf REST APIs setzen, wird diese Lücke immer größer.
Besonders interessant ist dabei: Docusnap macht genau das, was hier gefordert wird, bei HPE Storage bereits produktiv. Die Inventarisierung von Alletra, Primera und 3PAR läuft über die HPE Web Services API – also REST. Das Modell funktioniert, die Architektur ist intern vorhanden. Es geht also nicht um ein grundsätzlich neues Konzept, sondern darum, weitere Plattformen nach demselben Muster anzubinden.
Eine klare Aussage zur Roadmap würde uns – und vermutlich einigen anderen hier – die Lizenzentscheidung erheblich erleichtern.